Außentüren und Außenfenster werden typischerweise vor der Fassadendämmung eingebaut. Spätestens geschieht dies vor dem Außenputz und dem Anstrich. Innentüren und Innenfenster werden normalerweise erst nach dem Abschluss der Bekleidungs-, Putz- und Malerarbeiten montiert. Die Tür- oder Fenstermaße müssen ein bis zwei Zentimeter kleiner sein als die vorhandene Öffnungsgröße. Daher sollten die Öffnungen vor dem Kauf der Türen oder Fenster sorgfältig ausgemessen werden. Der unverputzte Zustand von Außenöffnungen dient typischerweise als Grundlage für die Messung, während verputzte Innenwandöffnungen die erforderlichen Maße liefern.
Eine präzise Abstimmung zwischen der Außendämmung der Wand und dem Einbau von Außentüren und Außenfenstern ist entscheidend, um Wärmebrücken zu vermeiden. Im Idealfall sollten die Rahmenkonstruktionen mithilfe von Konsolen in einer Linie mit der äußeren Wärmedämmung positioniert oder direkt dahinter eingebaut werden, sodass die Dämmung mindestens sieben bis acht Zentimeter des Rahmens überdecken kann. Im letzteren Fall kann eine Rahmenverbreiterung erforderlich sein. Der Rahmen kann auch weiter innen in der Wandöffnung platziert werden. In diesem Fall wird empfohlen, mindestens fünf Zentimeter der Wärmedämmung in die Laibung zu führen und an den Rahmen anzuschließen, wiederum unter Verwendung einer Rahmenverbreiterung. Wenn es nicht möglich ist, die erforderliche Überdeckung oder Dämmstärke zu erreichen, oder wenn keine Außendämmung vorhanden ist, empfiehlt sich eine Dämmung unter den Laibungen. Diese ist typischerweise fünf Zentimeter dick und besteht meist aus verputzbarem extrudiertem Polystyrol (XPS).
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Prüfen Sie, ob der gefertigte oder gekaufte Fensterrahmen zu den Abmessungen der Öffnung passt. Die Rahmengröße muss auf jeder Seite ein bis zwei Zentimeter kleiner sein als die Öffnung (Nennmaß).
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Selbstklebende Dampfsperrbänder werden umlaufend auf der Außenseite des Rahmens angebracht. Dies umfasst eine Dampfsperre auf der Innenseite sowie eine wasserdichte, aber dampfdiffusionsoffene Schicht auf der Außenseite.
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Bohren Sie ohne die Fensterflügel mindestens zwei Löcher pro Seitenzarge, um diese mit Schrauben zu befestigen. Werden stattdessen Befestigungslaschen verwendet, bringen Sie diese am Rahmen an.
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Platzieren Sie den Rahmen an der gewünschten Stelle in der Öffnung. Überprüfen Sie Symmetrie und Lot, bevor Sie den Rahmen an zwei Stellen pro Seite verkeilen. Richten Sie ihn anschließend fein aus: Verwenden Sie eine Wasserwaage und klopfen Sie leicht mit einem Hammer auf jeden Keil, bis die Lage und die Winkel aus allen Richtungen perfekt sind und den geplanten Maßen entsprechen.
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Sichern Sie den Rahmen mit der vorbereiteten Lösung: Drehen Sie entweder die Befestigungsschrauben ein oder biegen Sie die Befestigungslaschen auf die Wand um und verschrauben Sie sie dort.
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Füllen Sie den Spalt um den Rahmen mit Wärmedämmstoff (gespritzter Polyurethanschaum ist ideal). Sobald der Schaum ausgehärtet ist, entfernen Sie die Keile und füllen auch deren Hohlräume mit Schaum. Schneiden Sie abschließend überschüssigen Polyurethanschaum ab.
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Drücken Sie das selbstklebende Dampfsperrband auf die Wandflächen und dichten Sie die Anschlüsse ab.
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Hängen Sie den Flügel oder die Flügel ein und stellen Sie sie so ein, dass sie ordnungsgemäß öffnen und schließen.
Außentüren werden grundsätzlich auf die gleiche Weise wie Fenster eingebaut. Die Hauptunterschiede liegen in der Schwelle, dem Rahmenverbindungsteil und den speziellen Beschlägen. Nach dem Einbau der Fenster können innen die Fensterbänke und außen die Sohlbänke oder Fensterbleche montiert werden. Danach können die Außendämmung, die Putz- und die Malerarbeiten beginnen.
Moderne Falzzargen-Innentüren werden wie Außentüren eingebaut, das heißt, sie werden mithilfe von Keilen positioniert, präzise ausgerichtet, befestigt und die Spalte um den Rahmen herum werden mit Wärmedämmstoff (Polyurethanschaum) gefüllt. Nach Abschluss des Einbaus wird der Wärmedämmstreifen mit Bekleidungen abgedeckt, die mit Nägeln gesichert werden. Moderne Flachzargen und verstellbare Zargen nutzen Polyurethanschaum zur Abdichtung.
Der Ablauf wird am Beispiel verstellbarer Zargen dargestellt:
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Platzieren Sie die Rahmenkonstruktion ohne Bekleidungen in der Wandöffnung. Legen Sie Abstandshalter unter die Zargenfüße, um sie zwei bis drei Millimeter vom Boden anzuheben.
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Sichern Sie den Rahmen vorübergehend mit zwei Keilen pro Seite und richten Sie ihn präzise aus. Berücksichtigen Sie Größe und Symmetrie, um sicherzustellen, dass die Zargen lotrecht stehen und der Rahmenverbinder waagerecht ist.
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Setzen Sie mindestens drei Querstreben zwischen die Zargen.
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Spritzen Sie Polyurethanschaum an jedem Punkt in den Spalt zwischen Zarge und Wand. Wenn ein höherer Schallschutz erforderlich ist, füllen Sie den Spalt vollständig aus.
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Sichern Sie den Rahmen mit Schrauben an der Wandkonstruktion.
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Nach dem Trocknen des Polyurethanschaums (30 bis 40 Minuten) entfernen Sie die Keile. Füllen Sie bei Bedarf die von den Keilen hinterlassenen Lücken und schneiden Sie anschließend überschüssigen Polyurethanschaum ab.
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Prüfen Sie nach dem Einhängen des Türblatts, ob es sich ordnungsgemäß öffnen und schließen lässt. Stellen Sie die Bänder bei Bedarf nach.
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Montieren Sie die Bekleidungen und passen Sie deren Position an die Stärke der Wand an.
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Es wird empfohlen, den Bereich unter den Zargenfüßen mit Silikon auszufüllen.