Introduktion
Porenbetonmauersteine haben hervorragende Wärmedämmeigenschaften und eine geringe Dichte, was eine leichte und schnelle Bauweise ermöglicht.
Weitere Vorteile sind gute akustische Eigenschaften, Putzbeständigkeit, leichtes Schneiden und Schnitzen sowie hohe Maßgenauigkeit.
Heutzutage können die Blöcke glatt, mit Nut und Feder versehen oder auch mit Nut und Feder versehen sein. Die Blöcke werden nur im Läuferverband verlegt, mit typischen Längen von 50 oder 60 Zentimetern und Breiten von 30, 37,5 und 50 Zentimetern, die die Wandstärke bestimmen. Die durchschnittliche Höhe der Blöcke liegt bei 20 Zentimetern.
Die typische Fugengröße beträgt 1 Zentimeter, was eine Schichthöhe von 21 Zentimetern ergibt. Wie dargestellt, sollten die Glattsteine mit einer vertikalen Mörtelfuge verlegt werden. Auch in diesem Fall werden die Blöcke nach den allgemeinen Regeln für die Verklammerung von Ziegeln verlegt, aber die vertikalen Fugen müssen nicht in der Mittelachse liegen. Die Verbindung zwischen den Blöcken muss jedoch mindestens 12,5 Zentimeter betragen.
Die vorangehenden Informationen gelten für genutete Blöcke, und für vertikale Fugen muss Mörtel verwendet werden. Die vertikalen Fugen der Nut- und Federsteine sind jedoch bereits trocken gemauert. Außerdem kann in diesem Fall nur Dünnbettmauermörtel verwendet werden. Dadurch ergeben sich nur zwei Millimeter dicke Fugen, was nicht nur materialsparend ist, sondern auch die Wärmebrückenbildung deutlich reduziert. Besonderes Augenmerk muss auf die exakte Einstellung des Niveaus der ersten Schicht gelegt werden, ähnlich wie bei Dünnbettmörtellösungen für Ziegelsteine.
Wandanschlüsse
Anhand einer Musterwand werden wir die Wandanschlüsse von 37,5 Zentimeter breiten Porenbetonsteinen untersuchen.
Bei den verwendeten Steinen handelt es sich um Nut- und Federsteine mit Griffen, die 37,5 x 60 x 20 Zentimeter groß sind.
Die Aufteilung der Blöcke ist wie folgt geplant:
a) Mauerecke - Beginnen Sie den Verlauf mit einem ganzen Block von der Ecke aus in abwechselnden Zügen, und die Fugen werden in der gesamten Wand korrekt sein. Bei einer Wanddicke von 37,5 cm und einer Elementlänge von 60 cm ergibt sich ein Versatz von 22,5 cm in den beiden Anschlusswänden, der über der Mindestanforderung von 12,5 cm liegt.
b) Wandabschluss - Beim Schalen des Wandabschlusses beginnen wir ebenfalls mit einem ganzen Block in der ersten Schicht. In der nächsten Schicht wird ein zugeschnittener Block nach dem Blockverbandplan auf den Wandabschluss gesetzt. Wie zuvor geplant, werden die abgeschnittenen Blöcke halbiert, d. h. 30 Zentimeter lang.
c) T-Verbindung - In unserem Beispiel gehen wir davon aus, dass unser Hauptwandabschnitt bereits zwei Wandecken enthält, die wie oben beschrieben geklebt sind, mit Ganzkörperabständen von den Ecken zu den Seiten der rechtwinklig anschließenden Wand. Die Klebeüberlappungen betragen demnach in beiden Richtungen 22,5 Zentimeter, bei symmetrischer Anordnung.
Wir verkleben die angrenzende Wand bereits in der ersten Schicht mit der Hauptwand, indem wir einen ganzen Block setzen. Wegen der Wandbreite von 37,5 Zentimetern wird das 60 Zentimeter lange Stück mit 22,5 Zentimetern über die Hauptwand hinausragen - das wird auch in diesem Wandabschnitt das Überlappungsmaß sein.
In unserer Hauptwand werden zwei Schnittelemente symmetrisch auf den angrenzenden ganzen Block gelegt, wobei die Fuge auf der Mittellinie der Verbindungswand liegt. Die Länge der geschnittenen Elemente beträgt 56,5 Zentimeter, wobei eine vertikale Fuge von 1 Zentimeter verbleibt, die wir mit Mörtel füllen.
Die Bauphasen sind wie folgt:
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Wir markieren die Wände, Anschlüsse und Öffnungen auf der Stahlbetondecke mit einer Schlagschnur.
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Die Feuchtigkeitssperre unter der Wand wird auf der Stahlbetondecke befestigt, und die entscheidenden Punkte werden erneut markiert.
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Für die erste Steinreihe werden 2–3 Zentimeter Mörtel mithilfe einer Kelle, eines Nivelliergeräts und einer Richtlatte aufgetragen. Die ganzen Steine der Ecken und der Wandenden werden in das frische Mörtelbett gesetzt. Für den T‑Stoß werden zwei zugeschnittene Steine symmetrisch auf der Mittelachse der anschließenden Wand platziert und die Stoßfuge mit Mörtel ausgefüllt. Die Länge der Zuschnitte muss 48 cm betragen, um in diesem Wandabschnitt einen halben Versatz (30 cm) beizubehalten, der durch die beiden Wandenden abgeschlossen wird. Der ganze Stein der anschließenden Wand stößt gegen die Hauptwand. Für horizontale und vertikale Ausrichtung werden eine Richtlatte und ein Gummihammer verwendet.
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Zwischen den bereits gesetzten Steinen wird eine Maurerschnur gespannt, entlang der das Ausfachungsmauerwerk ausgeführt wird. Die Steine werden gemäß dem ursprünglichen Plan ohne vertikale Mörtelfugen verlegt.
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Die Ebenheit ist zu prüfen; bei Unebenheiten von mehr als einem Millimeter ist die Oberfläche abzuschleifen.
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Ab der nächsten Steinreihe wird Dünnbettmörtel verwendet, der mit einer Mörtelrolle auf die Oberfläche aufgetragen wird.
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Auch diesmal werden zuerst die Schlüsselsteine gesetzt: der ganze Stein im Bereich des T‑Stoßes und die Halbsteine an den Wandenden.
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Erneut werden Maurerschnüre zum Verlegen der Ausfachungssteine genutzt.
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Mit Richtlatte und Gummihammer wird wie zuvor die Waagerechte und Lotrechte sichergestellt, wobei die beiden Reihenarten abwechselnd ausgeführt werden.