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1. Monolithische Stahlbetonwand
1. Monolithische Stahlbetonwand
Die Stahlbetonwand in Ortbetonbauweise hat hervorragende Trageigenschaften, aber ihre thermische Leistung entspricht ohne zusätzliche äußere Wärmedämmung nicht den Anforderungen. Ungeachtet dessen können ganze Gebäude mit Stahlbetonwänden errichtet werden, und es ist üblich, Betonwände nur an statisch wichtigen Stellen zu verwenden. Letzteres gilt insbesondere für die aussteifenden Wände und Schächte von Stahlbetonrahmenbauten. Im Gegensatz zu Ausfachungswänden sind sie strukturell eng mit anderen Stahlbetonkonstruktionen verbunden.
Der Betoniervorgang erfordert eine Schalung, die herausnehmbar ist oder an Ort und Stelle verbleibt. Bei ersterer handelt es sich um eine einseitige Schalung, bei letzterer um eine Rahmenschalung (Sandwich), eine geformte Struktur.
Die traditionelle Lösung für Schalungen besteht darin, die Form aus Holzbrettern zusammenzusetzen. Eine moderne Variante ist die werkseitig montierte Deckenschalung, die mit Metallrahmen und Latten verstärkt ist. Es gibt auch Tunnel-, Kletter- und Gleitschalungstechniken.
Im Folgenden wird der technologische Ablauf für den Bau einer monolithischen Stahlbetonwand mit Schalungsplatten dargestellt:
- Reinigen Sie die Schalung und tragen Sie das Schalungstrennmittel auf.
- Montieren Sie den Stirnrahmen der Schalung auf einer Seite der Wand und stützen Sie die Konstruktion mit der Richtstütze ab.
- Die weiteren Rahmen in eine Reihe stellen, aussteifen und mit den Schalbrettern verbinden.
- Die Bewehrung vorbereiten, positionieren und an der Schalung befestigen.
- Montieren Sie die gegenüberliegende Seite der Schalung, bringen Sie die Schalungsanker an, passen Sie die Wandstärke an und verstreben Sie die Schalung.
- Betonieren in einem Schritt, aber in Phasen unter Verwendung von Betonpumpen und Transportbeton.
- Verdichten des Betons.
- Entfernen Sie die Schalung nach zwei Tagen der Erstarrung, aber lassen Sie der Wand 28 Tage Zeit, um vollständig gemäß der Norm zu erstarren.
- Nach dem Entfernen der Schalung muss der Beton unbedingt aushärten, um Risse und Festigkeitsprobleme zu vermeiden. Daher sollte die Wand bewässert, befeuchtet und vor starker Sonneneinstrahlung geschützt werden.
2. Schalungssteinmauer
Beton wird auch zur Herstellung von Mauerwerk aus kleinen Blöcken verwendet. Beton hat gute statische, aber schlechte thermische Eigenschaften und wird daher hauptsächlich für Kellerwände, Zaunfundamente, Terrassensockel usw. verwendet. Eine besondere Form dieser Mauersteine ist der Betonschalungsstein.
Die Schalungssteinwand ist ein halbmonolithisches Bauwerk, eine mehrseitig geformte Wand, bei der Hohlblocksteine mit einer Kruste oder Rippen von ca. 3 cm in trockenem Zustand ohne Bindemittel aufeinander aufgebaut und dann mit Beton ausgegossen werden, wobei diese als Restschalung dienen.
Der Betonkern wird in der Regel mit einer statisch wirksamen Bewehrung bewehrt, wodurch die Tragfähigkeit der Wand deutlich erhöht wird. Das Mauern und Gießen erfolgt in Etappen, in der Regel 2 bis 3 Schichten auf einmal. Für die Mauerecke, den T-Anschluss und den Wandabschluss können abwechselnd halbe und ganze Schalungssteine verwendet werden. Es ist ratsam, das gesamte Mauerwerk mit einem halben Versatz zu mauern, da dies die korrekte Ausrichtung der Hohlräume gewährleistet und dazu beiträgt, dass die vertikalen Stäbe richtig und gleichmäßig verteilt sind.
Bau einer Schalungssteinwand
- Beseitigen Sie eventuelle Unebenheiten bei der Vorbereitung der Aufnahmestruktur.
- Markieren Sie die Breite des Mauerwerks und die wichtigen Knotenpunkte und stellen Sie das Höhenniveau mit einem Maßband genau ein.
- Falls erforderlich, sorgen Sie für Bodenfeuchtigkeit oder eine Bodenabdichtung unter den Mauern, damit diese nach Fertigstellung der Mauer fortgesetzt werden kann. Die Punkte der Setzung werden auf der Abdichtung nochmals markiert.
- Bringen Sie die Grundierung an den Mauerenden und Mauerecken in 1-3 cm hochfestem Zementmörtel völlig eben an.
- Führen Sie die Mauerarbeiten nach den allgemeinen Regeln der Mauerverklebung durch, indem Sie die Steine ohne Mörtel verlegen.
Die Verlegung der Steine sollte an den Enden der Wand oder den Wandecken beginnen.
Die Bewehrung wird kontinuierlich in horizontaler Richtung in den vorbereiteten Rillen und in vertikaler Richtung in Längen von 80 bis 100 cm verlegt, d. h. überlappend mit der nachfolgenden Schicht.
- Das Betonieren (d. h. das Auffüllen der Hohlräume mit Beton) erfolgt alle 2-3 Schichten.
Der Beton kann entweder vor Ort gemischt oder fertig gemischt werden. Ersterer wird in der Regel mit einer Schaufel gegossen, letzterer wird sogar an Ort und Stelle gepumpt.
Vor dem Gießen des Betons muss außerdem darauf geachtet werden, dass die Blöcke ausreichend feucht sind.
Der gegossene Beton sollte dann durch Stampfen verdichtet werden.
Um den weiteren Aufbau zu erleichtern, sollte der Beton auf halber Höhe der oberen Blöcke verfüllt werden.